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Fotos & Text: Ralf Meier

Ganz im Zeichen des FC Schalke 04 stand am 17. Mai der traditionelle Saisonabschluss der „Königsblauen Schermbecker“ auf dem Hof der Gaststätte Overkämping.

Nach einer überaus erfolgreichen Spielzeit und dem bereits vorzeitig gesicherten Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga bot der letzte Spieltag den passenden Anlass, es gemeinsam noch einmal richtig krachen zu lassen.

Mit 80 Fans in zwei Bussen nach Gelsenkirchen

Rund 80 Fans aus Schermbeck waren zuvor in zwei Bussen nach Gelsenkirchen gefahren, um in der VELTINS-Arena das abschließende Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig zu verfolgen. Dort erlebten sie einen gelungenen königsblauen Fußballnachmittag. Schalke gewann die Partie mit 1:0, das entscheidende Tor erzielte Adil Aouchiche.

Jubel kannte keine Grenzen

Bereits vor dem Spiel sorgten die Schalker Anhänger für eine begeisternde Atmosphäre. Nach dem Abpfiff kannte der Jubel dann keine Grenzen mehr. Für die mitgereisten Schermbecker war der Tag weit mehr als ein gewöhnlicher Stadionbesuch. Schon auf der Hinfahrt war die Stimmung bestens, der Heimsieg und die Meisterfeier in der Arena machten den Abend bei Overkämping endgültig zu einem besonderen Erlebnis.

Auch wenn Eintracht Braunschweig das Spiel auf Schalke verlor, gab es am Ende auch für die Niedersachsen Grund zur Erleichterung. Der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga gelang trotz Niederlage. Im Mittelpunkt des Tages standen in Schermbeck aber eindeutig die Königsblauen.

 

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Glück Auf, zusammen!
 
Heute möchte ich mich mit einem weiteren Thema bei euch melden. Das Thema ist "Fairness"!
 
Nachdem ein paar Tage vergangen sind, möchte ich das Magdeburg-Spiel zu diesem Anlass machen. Zur Magdeburg-Abfrage haben sich 71 Personen eingetragen. Zusätzlich waren uns 3 weitere Mitfahrer bekannt sowie 2 Personen die nur mit zurück wollten. Somit wäre der Bus mit 76 Personen bei 65 vorhanden Sitzplätzen ausgelastet gewesen.
 
Auf dieser Basis wurde weiteren Mitgliedern die nach Abfragestopp angefragt hatten einer Mitfahrt nicht mehr entsprochen. Laut Abfrage war mit 3 Nicht-Mitgliedern zu rechnen zuzüglich 2 uns bekannt gegebenen Personen. Also 5 Nicht-Mitglieder insgesamt.
 
Nun zum eigentlichen Thema...
 
Im Bus stellte sich heraus, das alle Mitfahrer einen Sitzplatz hätten haben können. Demnach war der Bus nur mit 65 Personen belegt. Wo waren die anderen 9 Personen die für die Hinfahrt gemeldet waren?
 
Auf Basis der gemeldeten 76 Personen wurde die Bus-Auslastung begrenzt!
 
5 Nicht-Mitglieder waren bekannt. Im Bus wurde aber von 13 Nicht-Mitgliedern kassiert. Wie kommen diese 8 zusätzlichen Personen zu dem Privileg der Mitfahrt? Waren sie in der Liste doch nicht angemeldet. 
 
Das ist doppelt schade und auch ärgerlich, denn nach der tatsächlichen Konstellation hätten alle weiteren angefragten Personen mitfahren können.
 
Namentlich bekannte Mitglieder haben ihre Karten an Nicht-Mitglieder weiter gegeben. In der Abfrage steht aber "Wir fahren zu zweit, haben kein Busticket".
 
Noch im Okt. letzten Jahres haben viele über den Abfragemodus  gemeckert; er sei nicht transparent genug; die mit Busticket's müssten priorisiert werden; Umfrage wird zu schnell geschlossen; ..... usw.
 
Nun haben wir einen Modus der all diese Einwände berücksichtigt, aber trotzdem nicht gelebt wird.
 
Warum kann man nicht, wenn man seine Karten abgegeben hat dies auch so in der Abfrage neu einstellen?
 
Warum sind sehr oft weniger Mitfahrer im Bus wie in der Gruppe angegeben? Sprechen sich hier vielleicht ein paar Personen untereinander nicht richtig ab?
 
Haben sich vielleicht Personen entschieden nicht mit dem Bus zu fahren und vergessen den Haken in der Abfrage zu löschen?
 
Müssen wir zukünftig einen Treffpunkt eine 1/2 Std. vor Abfahrt einführen, um eine Anwesenheitskontrolle durchzuführen? Das kann nicht in aller Sinne sein. 
 
Bisher haben wir es bis auf eine Ausnahme immer irgendwie geschafft alle Leute mitzunehmen. Das wollen wir natürlich auch weiterhin versuchen; wohl wissend das bei aktueller Tabellenkonstellation und verbleibender Heimspiele die Anzahl der Mitfahrer nicht geringer wird und somit das Risiko für Härteentscheidungen steigt.
 
Daher bittet der Vorstand, daß jeder selbst die an uns eingeforderte Transparenz lebt um Fairness für die gesamte Kartengruppe zu gewährleisten. 
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Artikel schermbeck-grenzenlos.de (G. Eggert)

Die Schermbecker Tafel freute sich in der vergangenen Woche über eine Lebensmittelspende im Wert von 419,17 Euro. Diese kam vom Schalkefanclub „Königsblaue Schermbecker“. Eigentlich übergibt der Vorstand jährlich immer einen entsprechenden Scheck an eine soziale Institution. Da das aber buchhaltungsstechnisch bei der „Tafel“ etwas schwierig ist, gingen Geschäftsführer Picco Anders und Carsten Janz einkaufen.

Die Quartiersmanagerin der Caritas, Pia Schuyesmans freute sich gemeinsam mit den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Anna- Maria Prost und Maria Golub über die Menge an haltbaren Grundnahrungsmitteln die dort zusammengekommen ist. Denn 250 Menschen haben einen sogenannten Berechtigungsschein. „Im Durchschnitt kommen montags 90 Personen, die sich mit Lebensmitteln versorgen, da deren Einkommen für den Lebensunterhalt kaum reicht“, erzählt Schuyesmans. Spenden sind deswegen immer sehr willkommen. Die Firma Rewe Beeker hat dafür Kisten an der Kasse aufgestellt, in denen Menschen Lebensmittelspenden hineingegeben werden können. Der Discounter Norma hilft und auch Bauer Graaf. Der kommt jeden Montag mit Obst und Gemüse und stellt frische Ware für die Ausgabe zur Verfügung, berichtet die Quartiersmanagerin.

Lebenssmittel
Nebenbei zeigten sich die beiden Vertreter des Fanclubs sehr beeindruckt von den Räumlichkeiten. Auch einen Blick in die Kleiderkammer, in der die Kleidungsstücke hübsch ordentlich in drei Räumen präsentiert werden, durften sie werfen. „Wir wussten überhaupt nicht, dass es hier so etwas gibt“, mussten sie gestehen. Und sie vermuten dass sie damit nicht allein sind, denn als in der Mitgliedsverssammlung über die Tafel gesprochen wurde, zeigten sich einige Fans überrascht von der Existenz

Kleidung
Aber was ist das Zeckengeld? Es gibt ein Wort, das für den Schalke-Fanclub „Königsblaue Schermbecker“ tabu ist: Dortmund! Und sollten doch Mitglieder bei offiziellen Veranstaltungen und Fahrten zu den Heimspielen den Verein, dessen Namen nicht genannt werden darf, in den Mund legen, so fällt eine kleine Geldstrafe an. Bei jedem „Dortmund“ muss das Zeckenschwein befüllt werden. Und dabei zeigen sich die Fanclubmitglieder mittlerweile äußerst spendabel. So kommt nach jeder Saison ein beachtlicher Betrag zusammen, den der Schalkefanclub an einen örtlichen Verein oder eine Gruppierung spendet, der sozial unterwegs ist. Wohin das Geld geht, entscheiden die „Königsblauen Schermbecker“ immer gemeinsam auf ihrer Jahreshauptversammlung. „Der Betrag, der gespendet wird, tut niemandem weh. Da trinkt man einfach ein Bier weniger“, weiß Peter „Picco“ Anders, Geschäftsführer der Königsblauen Schermbecker. Seit der Gründung des Fanclubs mit über 400 Mitgliedern, gibt es das Zeckenschwein, das jedes Jahr gut gefüttert wird. Manche Mitglieder spenden gerne freiwillig einen gewissen Betrag, andere zahlen für ein „Zeckenabo“, um den verbotenen Verein weiter beim Namen nennen zu können. Um die 400 Euro kommen so immer zusammen.

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